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Internationaler Fastenkongress: „Essen, Fasten, länger leben!"


Internationaler Fastenkongress der Ärztegesellschaft Heilfasten und Ernährung e.V. (ÄGHE)
/ Die Kliniken Buchinger Wilhelmi feiern Jubiläum / Maria-Buchinger-Preis geht an kalifornischen Spitzenforscher
 
aeghe.de, Überlingen, Mai 2013: Am Samstag, den 29. und Sonntag, den 30. Juni 2013 lädt die Ärztegesellschaft Heilfasten und Ernährung e.V. (ÄGHE) in Kooperation mit den Kliniken Buchinger Wilhelmi Bodensee und Marbella sowie der Maria-Buchinger-Foundation zum internationalen Kongress „Essen, fasten, länger leben! Eat, fast and live longer!“ im Kursaal in Überlingen am Bodensee. Erwartet werden namhafte internationale Referenten aus Medizin und Forschung.
 
Verleihung des Maria-Buchinger-Preises
 
Dr. med. Françoise Wilhelmi de Toledo, medizinische Direktorin der Kliniken Buchinger Wilhelmi Bodensee und Marbella sowie Vorsitzende der Maria-Buchinger-Foundation, ist es eine große Freude, im Rahmen des internationalen Fastenkongresses den zweijährlich dotierten Maria-Buchinger-Preis an den italo-amerikanischen Spitzenforscher Prof. Valter Longo von der University of South California (USC) vergeben zu können. In diesem Jubiläumsjahr von Buchinger Wilhelmi – die Klinik am Bodensee feiert 60jähriges, die Klinik in Marbella 40jähriges Bestehen – kommt dem Preis eine besondere Bedeutung zu.
 
„Fasten und langes Leben“ und „Die Rolle des Fastens in der Krebsbehandlung“
 
Geehrt wird der Professor für Biogerontologie und Zellbiologie und Direktor des Longevity Institute in Los Angeles am Samstag, den 29. Juni 2013 für seine Publikationen zu „Fasten und langes Leben“1) und „Die Rolle des Fastens in der Krebsbehandlung“2).
 
Dr. Wilhelmi de Toledo: „Es ist der Verdienst Professor Longos, die Fastenforschung zu wesentlichen Teilen voranzubringen und die gesamte wissenschaftliche Welt durch seine Publikationen in anerkannten Fachzeitschriften auf die Vorteile von Fasten und kalorischer Restriktion im Bereich der Longevity- sowie der Krebsforschung aufmerksam zu machen. Professor Longo zeigt, dass die positive Wirkung des Fastens auf Lebensdauer und –qualität bei verschiedenen Tierspezies wissenschaftlich klar belegt werden kann. Seine Studien mit Tiermodellen konnten verdeutlichen, dass sich die Körperzellen während des Fastens in einen “protective mode“ schalten, der vor Übergewicht, Diabetes und Krebs schützt. Weitere Studienergebnisse zeigen die Regenerationsfähigkeit von Stammzellen – sogar im Gehirn. Dies eröffnet neue, aufregende therapeutische Perspektiven, die auch für den Menschen vielversprechend sind.“
 
Die Maria-Buchinger-Foundation wurde im Juli 2011 von der Familie Buchinger Wilhelmi zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung und Dokumentation im Bereich Heilfasten ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Forschung der Fastentherapie in Partnerschaft mit Universitäten und ähnlichen Einrichtungen zu fördern sowie das Thema Heilfasten einem größeren Teil der Bevölkerung zugänglich zu machen.
 
Der erste Maria-Buchinger-Preis wurde posthum an Frau Prof. Christine Uhlemann, langjährige Leiterin des Kompetenzzentrums für Naturheilkunde an der Universität Jena, verliehen und stellvertretend entgegengenommen von den Ko-Autoren Dr. Sebastian Schmidt und Dr. Katrin Stoy für die gemeinsame Forschung zur „Wirksamkeit des Heilfastens bei Arthrose“. Mit einer früheren Version des Preises ehrten die Kliniken Buchinger Wilhelmi im Jahr 1993 den ehemalige Vizekanzler und Bundesminister des Auswärtigen Prof. Dr. h.c. mult. Hans-Dietrich Genscher.
 
Diese Veranstaltung wird für die kontinuierliche Fortbildung von Zertifikatsinhabern der DGE, des VDD und des VDOE mit 9 Punkten berücksichtigt.
Die Tagung wird für die QUETHEB-Registrierung mit 1 Punkt im Modul F anerkannt.
 
Weitere Informationen zu Programm, Referenten und Tagungsort des ÄGHE –Kongresses erfahren Sie unter www.aeghe.de
 
F1715.mail.vip.ir2.yahoo

 
Für Interviewanfragen, Informationen zum Preisträger und Akkreditierung zum Kongress wenden Sie sich bitte an: Sarah Rosenau | MACCS GmbH | E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | Telefon: +49 30 28 47 26 04  | Reinhardtstr. 41 | 10117 Berlin

oder an
Agentur Capsicum
Andrea Ciro Chiappa
Max-Liebermann-Str. 2, D-67105 Schifferstadt
+49 (0)178-1395911
Agentur    www.capsi-cum.de

Leistungsfähigkeit mit Fasten steigern

Leistungsfähigkeit mit Fasten steigern

Kein Muskelabbau durch richtiges Fasten:
Forschungsergebnisse bestätigen, was Fastenärzte seit Langem beobachten.

 

Walking

Warum fasten?

Regelmäßiges Fasten beugt vielen chronischen Erkrankungen vor und hält den Körper fit. Diese positiven Effekte des Fastens haben umfassende Studien in den letzten Jahren wissenschaftlich belegt. Darüber hinaus kann das Fasten einen wichtigen Impuls geben, eingefahrene Gewohnheiten zu durchbrechen und langfristig zu ändern.

Wie fasten?

Entscheidend ist, dass das Fasten methodisch richtig durchgeführt wird. Die besten Ergebnisse erzielt man, wenn das Fasten nach der Buchinger-Methode und in Form eines Urlaubs unter fachlicher Betreuung in einer Gruppe durchgeführt wird. Angst vor Muskelschwund durch Eiweißverluste sind dabei nicht begründet. Körperliche Bewegung ist dabei ein wesentlicher unterstützender Faktor. Befürchtungen, dass Fasten den Körper schwächt und durch Beeinträchtigung der Muskulatur oder sogar des Herzens schadet, sind unbegründet. Das Gegenteil ist der Fall, wie eine mehrjährige Studie mit rund 1000 Personen an der Universitätsklinik Charité in Berlin gezeigt habe.

kein Muskel-Abbau durch richtiges Fasten

Menschen, die während einer mindestens 21-tägigen Fastenkur ein angepasstes körperliches Training (Rad fahren, Wandern, moderates Krafttraining) absolviert haben, wurden zu Beginn und am Ende der Fastenkur untersucht. Die Herzmuskel-Leistungsfähigkeit wird durch die Ausdauerleistung angezeigt. Diese war am Ende des Fastens sogar um 20 Prozent angestiegen. Auch die Muskelkraft konnte durch entsprechendes Training während des Fastens erhöht werden. Ausreichende körperliche Bewegung ist daher ein zentraler Bestandteil einer Fastenkur. Wird diese beispielsweise von Fastenleitern der dfa oder des UGB fachgerecht betreut und durchgeführt, sind unerwünschte Auswirkungen auf die Muskulatur nicht zu erwarten. Im Gegenteil: Die Leistungsfähigkeit steigt sogar.

 

Literatur:
Michalsen, A.: Ernährungstherapie und therapeutisches Fasten in der Naturheilkunde. Schweizerische Zeitschrift für Ganzheitsmedizin 19 (5) : 260-268, 2007
Steiniger J, Schneider A, Bergmann S, Boschmann M, Janietz K. Einfluss von therapeutischem Fasten und Ausdauertraining auf den Energiestoffwechsel und die körperliche Leistungsfähigkeit Adipöser. Forschende Komplementärmedizin 16 (6) : 383-390, 2009
Steiniger J, Schneider A, Rohde J. Die Vitalität adipöser Patienten nach einer Gewichtsreduktion durch Fasten. Forschende Komplementärmedizin und Klassische Naturheilkunde 10 (1) :12-18, 2003

Filmtipp ARTE: Geheimisse eines langen Lebens

Donnerstag, 04. April um 22:55 Uhr

Ein langes, gesundes Leben ist der Traum vieler. In einem abgeschiedenen Tal in Ecuador leben kleinwüchsige Menschen, die von Krankheiten wie Diabetes und Krebs verschont bleiben. Forscher haben herausgefunden, worin ihr Geheimnis besteht. Eine revolutionäre Entdeckung für das Wohl der Menschheit?
 
Der Artefilm: Geheimisse eines langen Lebens von Gilman und de Lestrade kommt Donnerstag abend 22.55Uhr.

Ein langes, gesundes Leben - das ist wohl der Traum aller Menschen. Wissenschaftler versuchen schon seit Jahrzehnten, die Mechanismen des Alterns zu ergründen und altersbedingten Krankheiten Einhalt zu gebieten. Mitunter schlagen sie dabei ungewöhnliche Wege ein. In Ecuador liegt ein verborgenes Tal, dessen Straßen auf kaum einer Karte zu finden sind. In den einsamen Dörfern dieser Region leben Menschen, die auf wunderbare Weise von Krankheiten wie Diabetes, Krebs und vielleicht sogar Alzheimer verschont bleiben. Das Leben dieser Männer und Frauen scheint unter einem besonders guten Stern zu stehen, doch bislang glaubten sie eher, ein Fluch laste auf ihnen. Denn sie werden im Durchschnitt nicht größer als 1,20 Meter. Diese Menschen lebten lange Zeit sehr abgeschieden und ahnten nicht, dass in ihren Genen ein Geheimnis verborgen liegt, das eines Tages vielleicht zum Wohl der gesamten Menschheit beitragen wird. Denn die Antwort auf die Frage, durch welche Mechanismen diese kleinwüchsigen Menschen vor verheerenden Krankheiten geschützt sind, könnte entscheidende Fortschritte bei der Bekämpfung eben dieser Krankheiten ermöglichen. Einige international renommierte Wissenschaftler setzen große Hoffnungen in die Erforschung dieses Phänomens. So führt die Dokumentation von Ecuador über Tel Aviv nach Los Angeles und gibt Einblick in ein ungewöhnliches Forschungsprojekt, das völlig neue Impulse für das Verständnis und vielleicht auch für die Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten wie Diabetes und Krebs liefern könnte.
 
Wiederholungen TV:
Sonntag, 07.04. um 10:50 Uhr
Montag, 22.04. um 11:05 Uhr
 
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