(mwil) - Ein kleiner Laubfrosch verzückt die Wissenschaft. Das Tier trotzt der extremen Trockenheit in der australischen Wüste und kann jahrelang ohne jegliche Nahrung auskommen. Forscher sind der Ansicht, dass wir Menschen davon lernen können.

Laubfrosch
Frösche: Sie leben in Tümpeln, Teichen und sogar in der Wüste.
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Wenn es in unseren Breiten kalt wird, halten Igel, Hamster und Co. Winterschlaf. In der australischen Wüste haben Tiere nicht mit Kälte, sondern mit extremer Trockenheit zu kämpfen, die sogar mehrere Jahre andauern kann. Tiere, die hier überleben wollen, müssen sich an diese Bedingungen anpassen.
So zum Beispiel australische Laubfrösche der Gattung "Cyclorana alboguttata", die dem Wüstenklima trotzen. Sie können ohne Wasser und Nahrung bis zu fünf Jahre überleben. In der Trockenzeit graben sie sich in Schlamm ein, halten Sommerschlaf und warten auf den nächsten Regen.
Schleimige, hässliche Frösche? Von wegen!
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Die Frösche drosseln dazu ihren Stoffwechsel, um ihren Energieverbrauch deutlich zu verringern. Zudem senken sie ihren Sauerstoffverbrauch um 80 Prozent. Energie liefern ihnen die Fettreserven, die sie vor Beginn ihres Sommerschlafes gespeichert haben. Das haben Forscher der University of Queensland herausgefunden und ihre Ergebnisse auf der Jahrestagung der Gesellschaft für experimentelle Biologie im schottischen Glasgow vorgestellt.
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Sara Kayes, eine Mitarbeiterin der University of Queensland, schreibt über die Frösche gerade ihre Doktorarbeit. Laut "Spiegel online" glaubt sie daran, dass die Energiespartechnik der Frösche auch auf den menschlichen Organismus übertragen werden kann. In der Humanmedizin könnte damit zum Beispiel Fettsucht bekämpft werden.
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